Eigenheimbesitzer können
Schönheitsreparaturen steuerlich absetzen.

Seit dem Jahr 2003 können Steuerzahler bei der Einkommensteuer Aufwendungen für haushaltsnahe Dienstleistungen von Unternehmen geltend machen.
Mit diesen Maßnahmen will der Gesetzgeber die Steuerehrlichkeit fördern und Schwarzarbeit eindämmen.

Um die Aufwendungen geltend zu machen, müssen eine Firmenrechnung vorgelegt und eine Überweisung auf das Konto der Firma durch Bankbeleg nachgewiesen werden.
Material- und Lohnkosten müssen getrennt voneinander aufgeführt werden.
Die Regelung richtet sich an alle Steuerzahler, unabhängig, ob sie zur Miete oder in Eigentum leben.

Eigenheimbesitzer haben jedoch einen besonderen Spielraum, da neben vielen anderen Dienstleistungen auch Schönheitsreparaturen oder kleinere Ausbesserungsarbeiten anerkannt werden.

Die Einkommensteuer ermäßigt sich um 20% der Aufwendungen für Lohnkosten, maximal um 600 Euro jährlich. Die Steuerersparnis hängt also nicht vom individuellen Steuersatz ab.
Nicht begünstigt sind Baumaßnahmen, die Neues schaffen und daher steuerlich den Herstellungskosten zuzurechnen sind.

 

 

 

 

Hier ein Beispiel.

 

Sie lassen die Stufen zum Eingangsbereich Ihres Hauses und die Gartenmauer erneuern.

 

Materialkosten
Euro
350,00
 
Lohnkosten
Euro
2.450,00
+ 19% MwSt
Euro
465,50
Lohnkosten gesamt
Euro
2.915,50

 

Davon erhalten Sie 20% vergütet.
Ihre Einkommensteuer verringert sich also immerhin um Euro 583,10
(Die Materialkosten bleiben hierbei unberücksichtigt)